Seitenleiste


Deutsch:


Englisch:
Die meisten Dokumente sind nur auf den englischen Service-Seiten erhältlich.
Zugriff auf Informationen werden durch das Login geregelt. Verwenden Sie das Kontakformular um Zugangsdaten zu erhalten.

de:service:faq

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Allgemeine Fragen

Warum ein Modul?

Es ergeben sich viele Vorteile aus der Verwendung eines Modul anstatt eines eigenen Designs.

  1. Geringes Hardware-Design-Risiko, da sämtliche wichtigen und kritischen Baugruppen bereits auf dem Modul vorhanden sind.
  2. Geringe Software Anpassungskosten, da für das Modul bereits alle Treiber- und Betriebssystemanpassungen erledigt wurden.
  3. In vielen Fällen geringere Kosten für die Hardware, da für das Baseboard eine geringere Fertigungstechnologie gewählt werden kann. Heutige Application-Prozessoren benötigen zwischen 6 bis 8 Signallagen und es kommen für den Prozessor, sowie dessen Peripherie, Gehäuse mit feinerem Pin/Ball-Abständen zum Einsatz.
  4. Die Trizeps-Module sind innerhalb ihrer jeweiligen Serie (SODIMM144 und SODIMM200) untereinander austauschbar. So kann ein Produkt zu einem späteren Zeitpunkt auf eine neuere Prozessor-Generation aufgerüstet werden. Zum Beispiel könnte ein für Trizeps3 entwickeltes Baseboard, mit einem Trizeps4-WL zusätzliche WLAN-funktionalität erhalten oder mit einem Trizeps5 seine Rechenleistung erheblich erhöhen.

Wenn es kein Modul sein soll...

Falls ein Trizeps-Modul trotz seiner geringen Baugröße immer noch zu groß ist oder aufgrund höherer Stückzahlen eine komplette Integration gewünscht wird, kann diese durch Keith & Koep erfolgen.

Fragen zur Hardware

Welche Anforderungen stellt ein Trizeps-Modul an die Hardware?

Zum Betrieb der Produkte der Trizeps-Serie wird lediglich eine Spannungsversorgung von 3,3V benötigt. Die Versorgungs-Pins des Moduls sollten mit Kondensatoren gepuffert werden. Ein Spannungsregler mit 1A Nennstrom ist ausreichend. Weitere Anschlüsse sind nicht notwendig! Empfohlen wird jedoch folgende Schnittstellen rauszuführen:

  1. TXD und RXD Pin der ersten seriellen Schnittstelle. Diese ermöglicht den einfachen Zugriff auf den Bootloader.
  2. SD-Karten-Sockel. Mit der SD-Karte können automatische Updates des Produktes gemacht werden.
  3. USB-Slave Pins. Mit USB-Slave können Programme debugged werden.

Fragen zur Software

Es ist nicht möglich ein neues Projekt unter Visual Studio anzulegen

  • Überprüfen Sie, ob Sie Service Pack 1 for Visual Studio installiert haben. Siehe Help→About Microsoft Visual Studio.
  • Wenn Sie Internet Explorer 8 installiert haben, lesen Sie:Some VS2005 and VS2008 Wizards Pop Up Script Error. In Kürze: Erzeugen Sie den Registry-Key: [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\1000] 1207=dword:0.

Wie kann man eine Applikation unter Windows Embedded CE debuggen

Es gibt drei Möglichkeiten eine Applikation unter Windows Embedded CE zu debuggen:

  1. über ActiveSync
  2. über ein Ethernet-Verbindung
  3. über das Platform-Builder Kitl-Interface

Die bevorzugte Art eine Applikation zu debuggen ist ActiveSync. Diese Debug-Option ist als Standardwert in den Keith & Koep SDK's vorgegeben und wird von Visual-Studio, sowie Embedded Visual C++ beim drücken von F5 für Debug verwendet. Um eine ActiveSync-Verbindung aufzubauen braucht man ActiveSync ( siehe Microsoft's Download Webseite) und eine USB-Verbindung zwischen Gerät und PC.
Eine andere Option, um ein Gerät mit Visual Studio zu debuggen ist eine Ethernet-Verbindung. Dies beeinhaltet üblicherweise das Starten einer Applikation auf dem Gerät und danach die Herstellung einer Verbindung über Visual Studio.
Die dritte Möglichkeit verwendet das Platform-Builder Kitl-Interface. Dies wird üblicherweise eingesetzt, wenn die obigen Möglichkeiten nicht genügend Debug-Informationen liefern oder Treiber erstellt werden. Für das Kitl-debugging benötigt man den Microsoft Platform Builder und ein spezielles Debug-Image. Mit diesem Debug-Image kann man dann auch in die meisten Systemaufrufe rein-steppen. Siehe die Getting Started Guides unter Board Support Packages (Microsoft) für Informationen, wie man ein Debug-Image erzeugt und eine Kitl-Verbindung aufbaut.

Wie kann man eine Applikation unter Windows Embedded CE6 über Ethernet debuggen

Wenn man eine Applikation über eine TCP/IP-Verbindung debuggen möchte sollte man wie folgt vorgehen:

  1. Kopieren Sie ConManClient2.exe und CMAccept.exe vom .\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\CoreCon\1.0\target\wce400\armv4i\-Verzeichnis auf das Gerät: z.B. ins flashdisk-Verzeichnis. Bei Microsoft Windows Versionen anderer Sprache, kann dieser Ordner auch entsprechend anders heissen: z.B. .\Program Files\Common Files\ in der englischen Version.
  2. Starte auf dem Gerät: ConManClient2.exe.
  3. Starte auf dem Gerät: CMAccept.exe.
  4. In Visual Studio 2005 wähle Tools→Options..
    1. Device Tools→Devices. Show devices for platform: sollte das mit dem SDK assozierte Gerät anzeigen. Falls nicht, entsprechendes Gerät wählen.
    2. Drücke Properties.. und dann auf den Configure-button neben Transport.
    3. Setze Use a specific IP address und die IP-address des Gerätes.
    4. Schließe alle Dialoge mit OK.
  5. In Visual Studio 2005 wähle Tools→Connect to Device..
  6. Wähle das vorher konfigurierte Gerät und drücke Connect.
  7. Jetzt ist Visual-Studio mit dem Gerät verbunden und die Applikation kann über F5 debugged werden.

Wie verbindet man ein Windows CE Gerät ohne ActiveSync mit Visual Studio 2008

In Visual Studio 2005 integrierte Remote Tools funktionieren nicht

Wenn Sie mit den externen Tools ( Programme→Microsoft Visual Studio 2005→Remote Tools), aber nicht mit den in Visual Studio integrierten Tools ( Target→Remote Tools) eine Verbindung aufbauen können und folgende Fehlermeldung sehen:
The Microsoft Active Sync reported the following error: Unable to load device side components. Please check server configuration settings.
Erzeugen Sie einen Ordner names ARMV4 und kopieren den Ordner:
C:\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\Windows CE Tools\Platman\target\wce600\armV4i
nach
C:\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\Windows CE Tools\Platman\target\wce600\armV4
Hinweis: Target→Remote Tools benutzt die Tools unter: C:\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\Windows CE Tools\Platman\bin\wce600\. Die externen Tools befinden sich unter: C:\Programme\CE Remote Tools\5.01\bin\.

Wie kann man zu einem anderem Display wechseln, ohne ein neues OS-Image zu bilden ?

  1. Keith & Koep liefert die Module mit einem Bootloader, der in der Lage ist ein Boot-Bild anzuzeigen. Mit dem Bitmapboot kann ein Kunde alle Displayparamter mit einem *.bmp Bild zu einer bootbaren Datei kombinieren. Der Bootloader kann diese Parameter dann dem Keith & Koep Bildschirmtreiber übergeben. Diese Parameter enthalten neben Display-Timings auch Informationen wie der Kontrast und die Hintergrundbeleuchtung angesteuert wird. Keith & Koep untertützt PWMs, I2C Potentiometer und EEPots, eine spezielle FPGA-Lösung oder GPIO basierende Schaltfunktionen.
  2. Alle Parameter können auch über die Registry gesetzt werden. Wenn die Parameter über den Bootloader übergeben werden, können diese über die Registry vom Kunden zurückgelesen werden.

Mein Display flackert....

Es gibt verschiedende Gründe warum ein Display flackern kann:

  1. Display timings
    1. überprüfe Pixel-Clock → Control3 Register, letzte 8 Bits = PCD (Pixel Clock Devider)
    2. überprüfe Horizontal Frequenz → Control1 Register
    3. überprüfe Vertikale Frequenz → Control2 Register
  2. Störungen auf den Synchronisationssignalen, Signal-Terminierung beachten, ggf. Bus-Strength-Register anpassen HKLM/Drivers/Display/Default/BufferStrength = 2 . . . 10 (Default = 5).
    Anmerkung: Auf den Trizeps-V Modulen werden die Leitungen einzeln konfiguriert. Siehe [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\KUK\MFPR]
  3. Bei hohen Auflösungen kann das Setzen des Bus Arbitration Register helfen → HKLM/Drivers/Display/Default/ARB_CNTRL = try with 0x04000F11
  4. Wenn die Daten oder Clock-Spannungen zu gering sind evtl. Spannungswandler/puffer einsetzen.

Wie behält man Registry-Änderungen über einen Neustart

Ein kleiner Bereich am Ende des Flash wird für die Speicherung der persistenten Registry benutzt ( siehe Flash Division of Trizeps). Wenn dort keine Registry abgelegt ist, so wird die Default-Registry des Windows CE Image verwendet.
Um die Registry zu speichern:

  • Start→Programs→KuK Tools→Kuk Tools: Store.
  • drvlib_app.dll Funktion: Registry_Save

Um die Registry zu löschen:

  • Bootloader Befehl ereg.
  • Start→Programs→KuK Tools→Kuk Tools: Erase.
  • drvlib_app.dll Funktion: Registry_Clear

Wie behält man Änderungen am Dateisystem über einen Neustart

Alle Ordner, die nicht auf einem Laufwerk oder externen Speicher abgelegt sind, gehören zum RAM-basierenden Dateisystem (Objekt-Store).
Um Dateien permanent zu speichern, müssen diese in den \flashdisk-Ordner oder \TFFS-Ordner oder auf einen externes, verbundenes Speichermedium wie z.B. \SDMMC Card, \Hard Disk ( USB-Sticks), \Storage Card (Compact-Flash-Karten) gespeichert werden. \flashdisk ist ein Bereich im NOR-flash, auf dem sich auch das OS-Image befindet. Dieser Ordner befindet sich im Suchpfad des Systems für Programme und DLL's. \TFFS ist ein Ordner, der angezeigt wird, wenn der Trizeps über eine DiskOnChip verfügt.

Wie kann man ein Gerät updaten

Es gibt viele Wege die Software auf einem Trizeps-Modul upzudaten.
Der Keith&Koep Bootloader stellt folgende Optionen bereit:

  1. über eine SD,MMC oder Compact-Flash Karte und dem autoboot.bat-Mechanismus. Siehe Using Bootloader Autoboot Function.
  2. über den Bootloader Kommandointerpreter. Dieser erlaubt Updates über Speicherkarten, TFTP, sowie über die serielle Schnittstelle. Siehe Bootloader Command Reference.

Wenn man Windows CE als Betriebssystem verwendet, kann das Modul über das Flashupdate oder OS-Update-tool während des normalen Betriebs aktualisiert werden. Bei neueren Images, kann das Image-File mit der Erweiterung .os umbenannt werden. Dann wird beim Doppelklick auf diese Datei automatisch flashupdate mit dieser Datei aufgerufen.

Wie benutzt man GPIO's

GPIO's sind general-purpose Pins, welche als Eingang, Ausgang oder mit einer Spezialfunktion konfiguriert werden können. Die meisten Pins des Trizeps-Moduls sind GPIO's. Diese können in Applikationen mit Hilfe der drvlib_app.dll angesteuert werden ( siehe GPIO & SPin).

Wie installiert man ein Programm

Die meisten Programme oder Treiber für Windows Embedded CE benutzen ein CAB-file zur Installation. Für den Trizeps brauchen Sie eine ARM-Version dieses cab-file. Wenn die Installation fehlschlägt, könnte es sein, das die Installationssoftware nur auf StrongARM (Trizeps1) prüft. Um diese Software auf neueren Trizeps-Modulen zu installieren, die z.B. den PXA270-Prozessor verwenden, setzen Sie:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\KUKINIT]       
 "FakeStrongARM"=dword:1         

Wo bekomme ich den Product-Key für Windows Embedded CE6 Trial

Abkürzungen

BSP

Board Support Package. Ein Board-Support-Package enthält Treiber und Software um ein OS-Image zu bauen.

SDK

Software Development Kit. Ein Software-Development-Kit enthält header-Dateien und Bibliotheken die benötigt werden um eine Applikation für ein bestimmtes Gerät zu übersetzen.

_FLATRELEASEDIR

_FLATRELEASEDIR ist eine Variabel, die vom Platform-Builder verwendet wird, um das Ausgabe-Verzeichnis für generierte Dateien anzugeben. Dieses Verzeichnis enthält das Windows Embedded CE Image nk_ram,nk_rom und nk_zip.nb0.

Cookies helfen bei der Bereitstellung von Inhalten. Durch die Nutzung dieser Seiten erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Weitere Information
de/service/faq.txt · Zuletzt geändert: 2011/08/10 10:22 von